Statement zu Selbstbefriedigung

- Intro -

Jeremy Hammond

Hier und auf den folgenden zwei Seiten möchten wir dir mehr Infos und unser Statement zum Thema Selbstbefriedigung geben. Du wirst auf den beiden Folgeseiten eine detaillierte Auflistung von Gründen finden, warum dir Selbstbefriedigung schadet und warum es mit Gottes Charakter nicht zu vereinbaren ist.


Aber zuerst möchte ich ein paar wichtige Worte an dich richten und damit einiges klarstellen:


1. Lust und die Sehnsucht nach Befriedigung ist ganz menschlich, normal und nichts Schmutziges.


2. Es gibt kein Platz für Scham und Verdammnis: Selbstbefriedigung ist so weitverbreitet, dass man sich nicht schämen oder verdammen muss. Du darfst erste Schritte und Teilerfolge feiern.


3. Ich spreche hier nicht über die kindliche/jugendliche Entdeckung des Körpers. Das ist ein natürlicher Prozess. Allerdings habe ich den Eindruck, dass wir Männer manchmal dort, im pubertären Umgang mit Sexualität, stecken geblieben sind. Der reife Blick auf Sex, Intimität, Genuss und Erotik fehlt oft.


Wenn du mit Pornografiesucht kämpfst, möchten wir dich ermutigen, dich erstmal "nur" auf Freiheit von Pornografie zu konzentrieren. Dein Herz, dein Verhalten, dein Alltag, deine Reaktionen müssen sich grundlegend ändern. Das ist keine kleine Baustelle. Beide Hürden - beide Goliaths (Pornografie & Selbstbefriedigung) - gleichzeitig anzugehen, kann eine echte Überforderung sein. Daher empfinden wir und erleben es bei anderen Männern oft, dass Selbstbefriedigung der nachgelagerte Kampf ist. Dieser Kampf ist jedoch enorm wichtig, aber: "First things first!"


Warum es so schwer ist, von Selbstbefriedigung loszukommen:

1. Es herrscht oft eine sehr enge Verbindung zu Pornografie

2. Es muss eine massive Umgestaltung deines Hormonhaushalts stattfinden

3. Es müssen Bindungen gebrochen werden

4. Es herrscht eine Übersexualisierung in unserer Gesellschaft


Wie komme ich da raus?

1. Nimm dir den persönlich aufgelegten Druck weg

2. Es ist der nachgelagerte, zweite Kampf.

3. Hör auf die Tage zu zählen

4. Feiere deine Teilerfolge

5. Nutze die 5 Prinzipien der Freiheit


Mein persönlicher Kampf

Ich dachte, ich würde es nie länger als einen Monat ohne Selbstbefriedigung schaffen. Das war für mich fast unvorstellbar. Am Anfang wollte ich mir diesen Bereich noch rechtfertigen und ihn behalten. Ich merkte aber, wie Selbstbefriedigung immer wie eine Art Sog zu Pornos für mich war. Ich erkannte, dass ich die gleichen 5 Prinzipien der Freiheit anwenden konnte. Schritt für Schritt kämpfte ich dagegen an und merkte, dass es zunehmend leichter wurde. Dieser Rhythmus, vor allem der körperliche Rhythmus, wurde durchbrochen. Mein Hormonhaushalt geriet wieder in Balance und somit sank der gefühlt überdimensionale körperliche Drang wieder von selbst. Selbstbefriedigung wurde weniger und verlor an seiner "Alltags"-Präsenz. Ich habe es phasenweise als den härteren Kampf erlebt, gerade wegen dieser körperlichen, hormonellen Abhängigkeit. Es ist tatsächlich zu einer solchen Nebensächlichkeit für mich geworden. Es gehen Wochen und Monate vorbei wo ich nicht an Selbstbefriedigung denke. Das war für mich früher undenkbar. Und es ist für mich eine extreme Befreiung.


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