PROBEEINHEIT

Einheit

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Herzenswunden 

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WARUM SCHAUE ICH PORNOS

Ich habe eine spannende Entdeckung gemacht. Je länger ich mit Gott in meiner Sexualität unterwegs war, umso klarer wurde mir, dass er mir wirklich eine Antwort auf die Warum-Frage gegeben hatte: Ich konsumiere Pornos, weil meine Seele so unter Druck steht. Die Sucht war wie ein Spiegel für meine seelischen Mängel. Meine Sehnsucht nach Macht und Kontrolle wurde zum Beispiel durch die Menge und Art des Konsums gespiegelt. Je begieriger ich war, desto öfter konsumierte ich und desto härtere Pornos schaute ich mir an. Je bedürftiger ich nach Nähe war, desto zärtlicher waren sie. Das vermeintlich Gute beim Pornos schauen war, dass ich mit niemandem über den Zustand meiner Seele reden musste. Ich konnte die Bedürfnisse schnell stillen. Sie füttern, kurz um Vergebung beten und dann einfach weiter machen. Die Liste an Dingen, die ich mit dieser Sucht kompensierte, wurde immer länger. Dazu kamen Dinge wie Langeweile, Trauer oder Minderwertigkeit – im Internet kann man jede haben. Doch auf einmal war da Gott, der zu mir sagte:

Ich bin dein Hirte, dir wird nichts mangeln.

PSALM 23,1

Er konfrontierte meine Selbstversorgung und bot sich mir als Hirte meiner Seele an. Er wollte derjenige sein, der meinen Mangel ausfüllt.

Schreibe auf, warum du Pornografie konsumierst und blicke tiefer in dich hinein. Lade Gott ein, dich in diesem Prozess zu begleiten. Bitte ihn, dir zu offenbaren, was deine eigentlichen Sehnsüchte und Bedürfnisse sind. Dann schreibe noch dazu, was Gott dir gezeigt hat, und besiegle das Ganze mit einem Gebet.

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